Im Schuljahr 1993/94 entstand die Idee, die
Ereignisse und Ergebnisse des Jahres in einem Jahrbuch zu veröffentlichen. Von
dieser Zeit an, beginnen wir jedes Schuljahr mit der Vergangenheit. Unser
Jahrbuch dokumentiert die Höhepunkte des Schuljahres und Wissenswertes über
Lehrer und Schüler. Dieses Jahr sind wir zu der zehnten Ausgabe gelangen.
Zehn Jahre sind ein langer Weg nicht nur
für einen Menschen, sondern auch im Leben einer Schule. Die großen und
schnellen Ereignisse und Veränderungen der Welt haben auch unsere Schule
beeinflusst.
Seit dieser Zeit funktionierten die
Handelsakademie und das Gymnasium in allen Dokumenten als eine Institution.
Zurzeit – obwohl das tägliche Leben die zwei Schulen verbindet – sind sie zwei
selbstständige, mit eigenen rechtlichen Status und verfügen über eigene
Haushalt. Die Eintragung und Erweisung von pädagogischen und wirtschaftlichen
Ergebnissen verlangt ziemliche Anstrengung
und nimmt von der täglichen pädagogischen Arbeit viel Energie weg.
Vor zehn Jahren besuchten 438 Studenten die
dreizehn Klassen der Handelsakademie,
davon 141 die vier slowakische Klassen. In unseren neu eröffneten
Gymnasialklassen hatten wir 98 Studenten. Die Schüler kamen von 104 Dörfern und
Städten.
Die Zahl des Lehrkollegiums bestand damals
aus 39 Kollegen, davon vier arbeiteten als freie Lehrer oder Lehrerinnen. An
der Zusammenarbeit beteiligten auch die vierteilige Erziehungskörper und 21
Angestellten.
Und die Ergebnisse? Unsere Studenten waren
Landesmeister in Athletik, gewannen verschiedene Maschinenschreibenwettbewerbe,
die Gymnasial-
Studenten erwarben den zweiten Platz an dem
„Ki mit tud?“ –Wettspiel, die Mitglieder des Geschichte-Fachzirkel
gelangen in der Landesfinale. Der Sieger des Wettbewerbs „Verš
93“ kam auch aus unserer Schule.
Dank unserer Sponsoren und des
Stiftungsballs im Schuljahr 1993/94 wir konnten SKK 154.035,- für
Lehrmaterialien aufwenden. Darüber haben wir von zehn Jahren berichtet.
Und womit beschäftigen wir uns heute? Wenn
wir nur die Zahlen betrachten, unsere Schule wird von 616 Studenten besucht.
Die Handelsakademie hat 17 Klassen mit 486 Schülern und im Gymnasium
unterrichtet man 130 Studenten. Der Studiendurchschnitt auf der Handelsakademie
war 1,77 und im Gymnasium 1,68.
Das Lehrkollegium ist auch gewachsen. Heute
unterrichten hier 54 Lehrer und Lehrerinnen, von denen nur wenige nicht
qualifiziert sind. Es ist ein wohliges Gefühl, dass unter den Kollegen elf
ehemalige Studenten sind.
In den vergangenen Jahren wurde oft über
die finanzielle
Mittel berichtet, wovon die Lehrmittel
gekauft wurden. Diese Aufgabe hatte höchste Priorität, weil an vielen mangelte.
Bis auf den heutigen Tag haben wir dieses Problem gelöst. Unsere Schule verfügt
über drei Informatikräumen, ein Mediacentrum, einen
Fachraum für Ökonomie und für unsere Schüler stehen 51 elektronische
Schreibmaschinen zur Verfügung. Die Schule ist mit 56 Computern an das Internet
angeschlossen. Nicht nur in Fachräumen für Sprachen und Geschichte, sondern
auch im Lehrerzimmer können die Mitglieder des Lehrkörpers und die Schüler
mehrere Computern, Fernsehern, Videos und andere Lehrmaterialien benutzen. Im
Schuljahr 1996/97 wurde die neue Turnhalle übergegeben.
Anhand dieser Ergebnisse kann man
behaupten, dass wir die nötige Basis aufgebracht haben. Jetzt müssen wir uns
auf das Wesentliche, nämlich die Qualität konzentrieren. Man braucht dazu viel
Energie, weil es eine anspruchsvolle Aufgabe ist.
Über diese Bemühungen kann man aber nicht
mit Zahlen oder Stückangaben berichten. An unseren PHARE und SOCRATES Projekten
arbeiten wir mit den Partnerschulen – die Deák Ferenc
Fachoberschule für Ökonomie und Informatik in Gyõr,
sowie die Vocational Academy,
eine ungarisch-englische Oberschule auch in Gyõr eng
zusammen. Dank der Vocational Academy
nahmen wir den Kontakt mit Grantham College aus
England auf.
Und nicht zuletzt, für Qualität sprechen
die Ergebnisse unserer Studenten an verschiedenen Wettbewerben, die
erfolgreiche ECDL Prüfungen, sowie die Zahl der Studenten, die auf unseren und
ausländischen Universitäten weiterstudieren.
Véghné B. Zsuzsanna
direktorin
Übersetzt von: Lénárth Zsuzsanna